Herzlich willkommen beim TSV 1877 Gerbrunn e.V.!

Erfolgreicher Abschluss des „Sicherheitstechnik Wagner – Hallencups“

Am Sonntag Abend ist das 27. Hallenfußballturnier des TSV Gerbrunn zu Ende gegangen. 45 Mannschaften kämpften beim „Sicherheitstechnik Wagner – Hallencup“ um die Siege in fünf Altersklassen. Weit über 1000 Zuschauer verfolgten spannende Matches der vier- bis zehnjährigen Mädchen und Jungen.mehr…

Alle Ergebnisse zum nachlesen und vielen Bilder zur Veranstaltung gibt es hier.

WagnerDer TSV Gerbrunn möchte sich bei allen teilnehmenden Mannschaften und ihren Trainern und Fans bedanken, genauso wie bei den vielen fleißigen Helfern im Hintergrund. Ihr habt den Sicherheitstechnik Wagner – Hallencup zu einem super Erlebnis für den Fußballnachwuchs gemacht!

Großer Dank geht auch an die Sponsoren des TSV Gerbrunn, die so eine Veranstaltung erst möglich machen. Besonderer Dank sei hierbei an Simon Wagner, dem Geschäftsführer von Wagner Sicherheit für sein Engagement für den TSV Gerbrunn gesagt und an die Allianzvertretung Harald Löhr für die technische Ausstattung des Cups!

Wir freuen uns, Euch am 14. bis 16. Juli zu unserem Mainklima-Cup wieder in Gerbrunn begrüßen zu können. Die Anmeldung ist bereits geöffnet!

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TSV Gerbrunn gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit

Aus aktuellem Anlass positioniert sich der TSV Gerbrunn klar gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus! Viele unserer Mitglieder sind nicht in Deutschland geboren oder haben keine deutschen Vorfahren. Der TSV Gerbrunn ist Heimat aller Menschen, die sich für Sport und Musik begeistern – egal, welcher Herkunft, sexueller Orientierung oder Religion sie sind!mehr…

Der TSV Gerbrunn distanziert sich:

  • Von rassistischem und patriotischem Populismus verpackt als „Sorgen und Ängste der Bevölkerung“.
  • Vom permanentem Tabubruch im gesellschaftlichen und politischen Miteinander.
  • Von Hetzparolen wie „Lügenpresse“ oder „Vaterlandsverräter“.
  • „Gefühltem“ Identitätsverlust des christlichen Abendlandes statt christlicher Nächstenliebe.
  • Der schleichenden Normalisierung von faschistischem Gedankengut in der Gesellschaft wie der propagierten „Umvolkung“.

Wir setzen uns für eine pluralistische und demokratische Gesellschaft ein. Wir unterstützen aktiv die Integration von Geflüchteten und wollen etwas gegen deren Kriegs- und Fluchttraumata tun! Der TSV Gerbrunn ist kein Verein nur für Deutsche, sondern ein Verein für Gerbrunner und alle, die zu unserer Gemeinschaft dazu gehören möchten.

Die Vorstandschaft und die Mitglieder des TSV Gerbrunn

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Fußballverband porträtiert Gerbrunner Trainer

Vor kurzem wurde Marian Redecker mit dem Preis „Fußballhelden 2016 – Aktion Junges Ehrenamt“ ausgezeichnet. Jetzt stellt der Bayerische Fußballverband den Trainer des TSV Gerbrunn näher vor:

„Mir sind die Kids einfach ans Herz gewachsen“

Sie sorgen dafür, dass der Ball rollt, das Vereinsleben läuft und die Jugend Spaß am Fußball hat. Sie sind die „Heinzelmännchen“ des bayerischen Amateurfußballs. Das aber nicht schon seit 50 Jahren. Es gibt auch ehrenamtliche Mitarbeiter, die sind gerade einmal halb so alt. In einer wöchentlichen Serie stellen wir junge Menschen vor, die auf und abseits des Platzes Verantwortung für ihren Verein übernehmen.mehr…

Von Berlin nach Bayern, vom Basketball zum Fußball und vom Spieler zum Trainer: Die Geschichte von Marian Redecker vom TSV Gerbrunn ist nicht alltäglich. Ein Interview mit einem jungen Mann, der sich von persönlichen Rückschlägen nicht aus der Bahn werfen lässt, stets positiv auf die Dinge schaut und nun als Jugendtrainer beim TSV Gerbrunn seine Erfüllung gefunden hat. Fazit: Von dem 28-Jährigen kann sich jeder eine Scheibe abschneiden.

Marian Redecker über…

…seinen Weg von Berlin nach Bayern:

„Ich komme eigentlich aus Berlin. Teilweise habe ich in meiner Kindheit aber auch in Nordrhein-Westfalen gelebt. Nach Bayern bin ich dann zum ersten Mal als Jugendlicher gekommen. Ich war in Würzburg auf einer Art Basketball-Internat und habe dort mein Abitur gemacht. Direkt danach habe ich an der Universität Würzburg ein Lehramtsstudium begonnen. So bin ich zum ersten Mal nach Bayern gekommen. Das Studium habe ich allerdings nach drei Semestern geschmissen und bin zurück nach Berlin gegangen.“

…seinen Weg ins beschauliche Gerbrunn:

„Nach einer längeren Reise habe ich mich entschlossen, wieder zu studieren. Ich habe mich dann erneut in Würzburg beworben – diesmal für Medienkommunikation. Ich wurde auch gleich genommen, allerdings habe ich einfach keine Wohnung in Würzburg gefunden. Ich bin erstmal ein Semester bei meiner Freundin untergekommen, aber das war in der kleinen Wohnung auch kein Dauerzustand. Und dann bin ich eben nach Gerbrunn gezogen.“

…den ersten Kontakt zum Verein:

„Ich muss jetzt mal etwas weiter ausholen: Ich habe als Kind im Verein Fußball gespielt, habe mich aber verletzt und bin aus dem Verein ausgetreten. Ich habe dann mit dem Basketball angefangen und den Sport auch sehr exzessiv betrieben. Mit 14 oder 15 war ich mit meinen Freunden teilweise sechs oder sieben Stunden täglich auf dem Basketballplatz. Das war einfach mein Ding und hat mir damals – so ehrlich muss ich sein – auch mehr Spaß gemacht als Fußball.

Als ich nach Gerbrunn gezogen bin, war ich schon früh zum ersten Mal am Sportplatz. Da gibt es nämlich auch einen echt guten Basketballplatz. Mit den Fußballern bin durch Zufall in Kontakt gekommen. Beim TSV gibt es eine Hobby-Mannschaft mit Spielern der Ersten und Zweiten Mannschaft, die sich regelmäßig neben dem Training zum Kicken trifft. Als ich mal wieder beim Basketballspielen war, waren sie auch da und haben mich gefragt, ob ich nicht bei ihnen mitspielen möchte. Und das habe ich dann getan.“

…seinen Einstieg beim TSV Gerbrunn:

„Anscheinend habe ich direkt überzeugt. Nachdem ich da zum ersten Mal mitgespielt habe, hat einer gleich gefragt, ob ich nicht Lust hätte, bei der ersten Mannschaft mitzutrainieren. Das habe ich dann auch vier oder fünf Mal gemacht und es hat mir auch wirklich gut gefallen. In den Semesterferien habe ich mich beim Basketballspielen allerings schwer am Sprunggelenk verletzt. Sport konnte ich dann erst einmal vergessen und auch heute ist die Verletzung noch nicht vollständig ausgeheilt. Aber ich bin schon wieder auf dem Weg der Besserung.“

…den Einstieg als Trainer:

„Ich war nach der Verletzung schon niedergeschlagen. Dann hat mir aber einer aus dem Verein erzählt, dass es in der U13 keinen Trainer gibt, und mich gefragt, ob ich nicht Lust darauf hätte, die Kids zu trainieren. Und ich habe mir gedacht: Warum eigentlich nicht? Vielleicht ist das ja genau dein Ding. Mir hat der Sport einfach gefehlt. Und dann kam es eben so, dass ich im Oktober 2014 zum ersten Mal ein Training geleitet habe.“

…seine Qualifikation als Fußballtrainer:

„Um ehrlich zu sein hatte ich keinerlei Vorerfahrungen. Ich habe dann allerdings schon einen Trainerschein gemacht, der mir richtig viel gebracht hat. Rückblickend hätte ich den Schein natürlich viel früher machen sollen. Es gibt zwar an sich – gerade im Internet – viel Material, aber die Trainerausbildung gibt einem doch ein ganz anderes Knowhow mit auf den Weg. Man lenkt den Fokus im Training einfach auf andere Dinge und achtet auf Aspekte, die man vorher gar nicht so auf dem Schirm hatte. Viel habe ich mir aber auch von anderen Trainern im Verein abgeschaut.“

…weitere Tätigkeiten im Verein:

„In erster Linie bin ich natürlich Trainer. Hauptsächlich für die U17, ich springe jedoch auch mal bei anderen Mannschaften ein, wenn Not am Mann ist. Zwei meiner Kids trainieren inzwischen die U8. Und da schaue ich schon regelmäßig über die Schulter, dass das alles glatt läuft. Ich organisiere aber auch Turniere mit und generell sind wir dabei, den Verein in gewisser Weise neu aufzustellen. Ich habe zum Beispiel gerade eine neue Marketingstrategie entwickelt, wobei mir natürlich mein Studium zugute kam. In naher Zukunft wollen wir auch ein neues Jugendkonzept etablieren und langfristig in jedem Altersbereich zwei Mannschaften stellen. Da sind wir inzwischen schon auf einem guten Weg. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass wir unsere Trainingsmöglichkeiten verbessern wollen. Angedacht ist aktuell ein Kunstrasenplatz. Wir wollen die Arbeit beim TSV Gerbrunn einfach ein bisschen professionalisieren. Wir haben zum Beispiel ein Kamera-Equipment angeschafft, um ein bisschen was in Richtung Spielanalyse zu machen. Das habe auch ich angeschoben.“

…die Motivation für das Ehrenamt:

„Bei mir war es noch nie so, dass ich gesagt habe: Ja, das ist mein Verein, da gehöre ich dazu. Dafür war ich in meiner Jugend einfach zu viel unterwegs. Das ist jetzt aber anders: Der TSV Gerbrunn ist mein Verein. Ich bin nun schon so lange dabei und kenne wirklich jeden im Verein. Es gibt Kids, die betreue ich inzwischen seit zweieinhalb Jahren. Und die sind immer noch nicht gelangweilt von mir. Das ist für mich die größte Motivation. Ich kenne die Jungs schon lange und sie sind mir so unfassbar ans Herz gewachsen. Es war eigentlich gar nicht geplant, dass ich so lange Trainer bin. Doch aktuell kann ich sagen: Mir macht nichts mehr Spaß als die Kids zu trainieren.“

…seine Wünsche für die Zukunft:

„Ich möchte in erster Linie jeden meiner Spieler und die Mannschaft auf taktischer Ebene weiterentwickeln. Wichtig ist mir auch der Zusammenhalt im Team, den ich weiter fördern möchte. Ich bin davon überzeugt, dass man immer besser spielt, wenn man mit seinen Freunden zusammenspielt. Und zu guter Letzt möchte ich, dass die Jungs weiter Spaß am Fußball haben. Ich gehe jetzt ab Sommer für ein halbes Jahr nach Australien. Und ich wünsche mir, dass, wenn ich zurückkomme, noch alle da sind und keiner den Verein verlassen hat.“

Quelle: BFV

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Plattenparty: Samstag, 25. Februar in der Mehrzweckhalle Gerbrunn

Nach einem Jahr Pause steigt am Samstag, 25. Februar in der Mehrzweckhalle Gerbrunn wieder die ultimative Plattenparty.

Los geht es um 19:30 Uhr, ermäßigten Eintritt von sechs Euro gibt es bis 21:00 Uhr.

Die Franken Bengel spielen Live-Musik und mehrere Bars erwarten ihre Gäste.

 

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