Ninjutsu

Was ist Bujinkan / Ninjutsu?

Das Bujinkan ist der von dem Japaner Dr. Masaaki Hatsumi geschaffene Zusammenschluss von neun japanischen Kampfkunstschulen, welche ihren Ursprung in Samurai- und Ninja-Familien hatten. Deshalb wird die Kampfkunst des Bujinkan häufig auch als Ninjutsu bezeichnet. Im Training beschäftigen wir uns folglich mit Techniken der Schlachtfelder des mittelalterlichen Japans.

BKDGerbrunn_Logo72dpiNeben unbewaffneten Techniken wie Hebeln, Würfen, Tritten, Block- und Schlagtechniken, wird auch der Umgang mit traditionellen japanischen Waffen gelehrt (Schwert, Kurz- und Langstock, Speer, Schwertlanze).

Dies macht Ninjutsu so vielseitig, wie kaum eine andere Kampfkunst.

Unabhängig von Alter, Vorkenntnissen und körperlichen Voraussetzungen verbessern sich Körpergefühl und Bewegungsfähigkeit bereits nach kurzer Zeit. Neben dem Ausbau der körperlichen Fähigkeit nimmt auch die geistige Entwicklung im Training einen hohen Stellenwert ein.

Für wen eignet sich das Training?

Jeder ab dem 16. Lebensjahr und bis ins hohe Alter kann das Training für sich gemäß seiner Anforderungen und Wünsche gestalten. Entsprechend der eigenen Motivation wird jeder dabei unterstützt, die selbst gesteckten Ziele zu erreichen.

Wie fängt man an?

Bei Interesse besteht die Möglichkeit zu 3 Probetrainings. Ab der vierten Trainingsteilnahme ist eine Mitgliedschaft im TSV Gerbrunn erforderlich.

Die Trainer

Volker Schröder und Axel Steinke trainieren seit vielen Jahren im Bujinkan. Sie besuchen regelmäßig Weiterbildungsseminare bei ihrem Trainer Holger Kunzmann in Reutlingen bei Stuttgart. Mindestens einmal im Jahr unternehmen sie Trainingsreisen nach Japan, um direkt von den Japanischen Trainern zu lernen.

Mit Martin Gleißner (13.Dan) konnte ein weiterer Trainer gewonnen werden. Er praktiziert seit 1998 Budō. Er hat jahrelang in Tokyo gelebt und dort regelmäßig bei Großmeister Masaaki Hatsumi und den 4 Shihan Nagato, Noguchi, Senno und Ogurri (+) Bujinkan Budō Taijutsu (武神館武道体術) trainiert.

Da er japanisch spricht und über einen langen Zeitraum hinweg wöchentlich mehrmals im Honbu-Dōjō trainiert hat, war ihm ein einzigartiger Zugang möglich, der in das Training einfließt. Die Grundlage bildet dabei das Taijutsu. Das heißt, die Kunst seinen Körper zu bewegen. Dabei lernt man, wie man sich 360 Grad im Raum bewegt und diesen zu seinem Vorteil nutzt. Werden die Bewegungsmuster beherrscht, baut man in diese Bewegungen Gegenstände und Waffen ein. Das Gespür (Feeling oder Kanji) für die jeweilige Situation, wird eine immer wichtigere Rolle spielen und man entwickelt ein Gefühl für die korrekte Distanz, das passende Timing und die richtige Balance.

Auch heute fährt er jedes Jahr nach Tokyo, um von Hatsumi Sensei und den Shihan zu lernen. Jeden zweiten Freitag bzw. nach Abstimmung wird das Training von Martin geleitet. Weitere Themen werden in regelmäßigen Abständen in Workshops/ Seminaren aufgearbeitet, die zeitnah angekündigt werden.